Dreck von Robert Schneider
Theater hautnah
Mag. Jürgen Heigl2700 Wiener Neustadt, Domplatz 1, Bildungszentrum St. Bernhard
Kosten: € 22,00
Ein Mann betritt die Bühne mit einem Strauß Rosen in der Hand. Er fängt an zu reden. Sad, so heißt er, ist Araber. An den Abenden verkauft er Rosen, um sein Studium zu finanzieren. Sad erzählt von sich, dem Land, aus dem er kommt,...
... von seinen Erinnerungen, Träumen und Hoffnungen. Voller Poesie und doch immer wieder provozierend ...
Jürgen Heigl tritt als Sad auf und beschreibt sein Leben in einer deutschen Stadt, seine Erfahrungen mit Fremdheit und Verachtung. Er macht sich demütig zum Sündenbock, eignet sich die absurdesten Vorurteile an ...
In einer pluralen Gesellschaft, wie der österreichischen, gehören Begegnungen mit Menschen unterschiedlichen Lebensbiografien, Einstellungen und kulturellen Prägungen zum Alltag. Fähigkeiten, die einen wertschätzenden Umgang miteinander fördern und zu einem respektvollen Dialog einladen, sind deshalb wichtiger denn je für ein gelingendes Zusammenleben. Die Begegnung mit Fremden bietet Projektionsfläche für Rassismus, Diskriminierung, Vorurteile und Sündenbock-Denken, wie das Theaterstück "Dreck" von Robert Schneider eindrucksvoll thematisiert.
Anschließend laden wir zum Gespräch über Erfahrungen, Empfindungen und sozialpolitische Themen aus dem Stück ein.
gelesen: C.C.
Autor: Robert Schneider (geb. 1961) ist ein freier Schriftsteller. Mit seinem Debüt-Roman "Schlafes Bruder" (1992), dem ersten Teil seiner "Rheintalischen Trilogie" gelang ihm der internationale Erfolg. Schauspieler: Jürgen Heigl, ist vorwiegend auf der Bühne, aber auch vor der Kamera hauptsächlich in Wien tätig. Weiters ist er als Sprecher und Regisseur tätig. Aufführungsrechte bei Felix Bloch Erben GmbH & Co. KG, Berlin www.felix-bloch-erben.de