Seit 50 Jahren am Puls der Zeit

und bei den Bedürfnissen der Menschen

VIDEO-BLITZLICHTER der Reden von Erika Buchinger, Norbert Horvath, Selina Prünster, Josef Grünwidl, Hubert Petrasch und Peter Maurer,

sowie Fotos und Hintergründe

Blitzlichter aus den Reden zum Jubiläum

 

Video starten!

© Silvia Seiser
Zum Vergrößern auf das Bild klicken!

Von links: SPÖ Stadtrat Norbert Horvath, ÖVP Stadträtin Erika Buchinger, Leiter des Bildungszentrums Peter Maurer, Grünen Stadträtin Selina Prünster, Bildungs-managerin Maria Luise Schmitz-Kronaus, Bischofsvikar Josef Grünwidl und Geschäftsführer der Erwachsenenbildung der Erzdiözese Wien Hubert Petrasch.

 

.

Mentimeter Abfrage: DAS BILDUNGSZENTRUM IST FÜR MICH ...

©
Zum Vergrößern auf das Bild klicken!

 

 

 

 

 

 

.

50 Jahre Bildungshaus St. Bernhard - 11 Jahre am neuen Standort

Knapp 40 Jahre bestand das Bildungshaus St. Bernhard in Wiener Neustadt, als beschlossen wurde, 2012 die Struktur von einem Seminarhotel mit 70 Betten im Neukloster zu einem kleinen Seminarzentrum ohne Betten und Küche in der Dompropstei zu verändern. Diese Entscheidung hat sich sehr bewährt. Rasch pendelte sich die Auslastung relativ gleichbleibend auf rund 700 Veranstaltungen (VA) und 11.600 Teilnehmende (TN) pro Jahr ein. Die Corona-Pandemie brachte natürlich 2020 einen empfindlichen Einbruch: Tiefstand war 2021 mit 315 VA und 2.616 TN – und das, obwohl wir sehr schnell gelernt hatten, Präsenzveranstaltungen als Video-Konferenzen ins Internet zu verlegen. Die Veranstaltungszahl stieg 2022 wieder fast auf das vorpandemische Niveau, die Teilnahmen bleiben aber auf unter der Hälfte (622 VA, 5.127 TN).

© BZ St. Bernhard
Nach 11 Jahren am neuen Standort in der Dompropstei mussten wir unsere Räume ausmalen.

Bildung, wie weiter?

Nach 11 Jahren Bildungsbetrieb war es notwendig, unsere Räume neu auszumalen. Das Zentrum strahlt nun zum 50-jährigen Bestehen in neuem Glanz. Auch der Bildungsanzeiger und die Homepage bekommen zum Jubiläum ein neues Layout. Aber reicht ein "neuer Anstrich" oder braucht es heute eine komplette Neuausrichtung? Denn nach Corona und dem Beginn des Krieges in der Ukraine läuft auch im Bildungsbetrieb nichts mehr wie davor. Mit einer Umfrage haben wir die Meinungen unserer Teilnehmer/innen eingeholt.

© Archiv des BZ St. Bernhard
Erster Folder des Bildungshauses 1972

Hauptergebnisse:

1. Es gibt ein großes Bedürfnis nach leibhaftiger Begegnung und Austausch vor Ort.
2. Es gibt ein großes Interesse an der Frage, was wirklich wesentlich ist im Leben.
3. Die Setzung unserer inhaltlichen Bildungsschwerpunkte wurde deutlich bestätigt.

Auf dieser Basis haben wir versucht unsere Ausrichtung nach zu schärfen und prägnant in drei Begriffen auf den Punkt zu bringen – und stellten fest, dass es fast genauso klingt wie vor 50 Jahren (siehe Foto rechts):

Begegnung. Bildung. Stille.

Offensichtlich ändern sich die wesentlichen Grundbedürfnisse der Menschen nicht, wohl aber der gesellschaftliche Kontext und die Medien der Vermittlung. Unsere Aufgabe ist es, die bewährten Intentionen von St. Bernhard in heute zeitgemäßen Formen den Menschen anzubieten. Tradition trifft Innovation.

Veranstaltungen im Sinne des ersten und dritten Schlagwortes sind z.B. die Serie "Im Gespräch – Begegnungen im Café des Bildungszentrums" oder "wesentlich_leben – Grundkurs für Mystik und Kontemplation". Zum Begriff Bildung sagt Papst Franziskus, dass es "noch nie zuvor so notwendig war, die Bemühungen in einem breiten Bildungsbündnis zu vereinen, um reife Menschen zu formen, die in der Lage sind, Spaltungen und Gegensätze zu überwinden und das Gefüge der Beziehungen für eine geschwisterliche Menschheit wiederherzustellen." (Globaler Bildungspakt, 2019) Diesem Anliegen wollen wir uns gerne mit unseren Bildungsangeboten und dem Öffnen unserer Räume für Begegnung, Austausch und Lernen anschließen – und arbeiten in diesem Sinne seit 50 Jahren.

Wir freuen uns auf viele spannende und produktive Veranstaltungen in den nächsten Jahren und heißen Sie dazu herzlich willkommen!

Peter Maurer, 
Leiter des Bildungszentrums

(red)



Drucken

Fenster schließen